Top 10 Web Brands weltweit
Alle Welt spricht davon: Facebook’s morgiger IPO wird mit Spannung erwartet. Und immer wieder wird der Vergleich mit dem ewigen Rivalen Google gezogen. Der Suchmaschinengigant sammelte knapp zwei Mrd. US$ ein, als er 2004 den Schritt aufs Börsenpaket wagte. Nun deutet alles darauf hin, dass Facebook der größte IPO einer Technologiefirma in den USA gelingt. Kann Facebook morgen die Papiere in der angepeilten Preisspanne von bis zu 38 US$ platzieren, könnte das Unternehmen fast 16 Mrd. erzielen. Mit einer Börsenbewertung von ca. 100 Mrd. US$ wäre es dann mehr wert als bspw. HP und Dell zusammen. Die Euphorie ist enorm, trotz aller Zweifel an der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.
Die Top Web-Brands jedoch dominiert: Google. Google ist in allen Ländern Nr. 1 Web Destination [Der asiatische Markt wurde mit Ausnahme Japans nicht untersucht; dort stellt sich der Markt vollkommen anders dar]. Gefolgt von Facebook, das in allen Ländern unter den Top 3 zu finden ist. Welches Ergebnis also auch immer der IPO für Facebook bringen wird, der Kampf um die Top Web Brand bleibt spannend!

Quelle: Nielsen 2012, The Digital Revolution: A Look Through the Marketer’s Lens
Social Selling Communities: Shopping-Parties im Wohnzimmer als Vertriebskanal im E-Commerce wiederentdeckt
Shoppingparties im eigenen Wohnzimmer. Wer erinnert sich da nicht sofort an Avon und Tupperware – die Pioniere des Homeshopping? Nun tauchen Direktvertriebskonzepte in etlichen Start-Up Businessplänen wieder auf. Als sog. ‘Social Selling Communities’ holen sie durch eine Kombination aus zeitgemässem Technikeinsatz, Social Media und Beratung die Parties ins Jahr 2012.
Jeremy Liew von Lightspeed Venture Partners erläutert in einem aktuellen Techcrunch-Gastartikel ‘Is Direct Selling the next Driver of Start-Up Commerce Companies?’, warum gerade Start-Ups auf das altbewährte Konzept des Direktverkaufs aufbauen: In einer schwierigen wirtschaftlichen Arbeitsmarktsituation garantieren die Parties Zusatzverdienste für den Gastgeber, durch Facebook&Co lassen sich schnell grössere Reichweiten generieren und durch moderne Tablets kann ein weitaus grösseres Angebotsspektrum präsentiert werden als es die Muster und Proben von früher zuliessen.
Liew nennt eine ganze Palette an neuen Angeboten aus dem Fashionbereich: Thirty One Gifts, Stella and Dot, Chloe and Isabel, Gigi Hill, Miche Bags sowie J Hilburn. Daneben gibt es Angebote in den unterschiedlichsten Nischen: Scentsy.com für Duftkerzen, Vino Virtuoso für Weinliebhaber oder Paperly für personalisierte Druckerzeugnisse. Houseparty bietet von Brands gesponsorte Markenparties an. Dort können Partygäste bspw. neue Produkte testen.
Pop-Up Stores im Wohnzimmer: Schmuck statt Tupperware
Anfang des Jahres investierte Sequoia Capital 37 Mio. US$ in Stella&Dot
Gründungswelle schwappt nach Deutschland
Nun schwappt die Welle auch nach Deutschland. Eine Reihe ganz ähnlicher Konzepte wird vorbereitet oder ist bereits gestartet. So launchte BuyVIP Gründer Gerald Heydenreich gerade Pippa&Jean und setzt dabei laut Eigenaussage auf Direktvertrieb im E-Commerce: “Über sog. ‘Style Coaches’ werden die Kollektionen direkt zu den schmuckbegeisterten Kunden nach Hause gebracht und bei Style Partys präsentiert. Darüber hinaus verfügt jeder Style Coach über eine personalisierte Online Boutique, die jeweils einer geschlossenen Community an registrierten Nutzerinnen zugänglich ist, und erreicht sein Netzwerk über Social Media Kanäle.”
Verlängerung der Online- in die Offline-Welt
Mittelfristig sollen 100.000 Frauen als Style-Coaches für Pippa&Jean gewonnen werden
Ein weiteres Projekt des Inkubators Springwise startete kürzlich mit Juvalia&You. Ein weiteres steht mit Ada’s Avenue in den Startlöchern. Auch regionale Ketten wie Budnikowsky bieten Beauty-Parties an. Für Shopping-Party Fans gibt es eine eigene Facebook Seite ShoppingParty.
Fazit: Die Online-Welt drängt gerade im Bereich Schmuck, Mode, Accessoires, Kosmetik und Lifestyle-Produkte stark ins Offline-Universum. Das Wohnzimmer der Onlinerinnen hat dabei den unschlagbaren Vorteil, den per se unpersönlichen E-Commerce sozialer und emotionaler zu gestalten – ohne grosse Invests in reale Verkaufsflächen zu benötigen. Es wird spannend sein zu beobachten, inwieweit die v.a. weibliche Nutzerschaft hier in Deutschland auf den Trend des Social Selling reagiert. Der Charme der Avon-Beraterin und der Tupperparties hat ja hierzulande mittlerweile etwas nachgelassen.
Wie mobile Technologie die Reisebranche verändert
Trends im Tourismus gibt es viele. Mit der Studie ‘Future Traveller Tribes 2020‘ benennt Travel IT-Anbieter Amadeus in Zusammenarbeit mit den Marktforschern von Henley Centre HeadlightVision erstmals die wichtigsten sozialen, geopolitischen und ökonomischen Trends in der Reisebranche. Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Studie: Der Einsatz digitaler, v.a. mobiler, Technologien wird zukünftig den gesamten Reiseprozess bestimmen. Allein in Deutschland werden laut gfu in diesem Jahr mit mehr als 18 Mio. Stück (+ 26 %) über doppelt so viele Smartphones wie Mobiltelefone (8 Mio. Stück) verkauft. Die Herausforderung dabei: Die Technologien müssen intuitiv auf die Bedürfnisse der Reisenden eingehen und insgesamt ‘menschlicher’ werden.
Eine Infografik von My Destination gibt detaillierte Einblicke, wie mobile Technologien unsere Reisegewohnheiten bereits verändert haben und auch zukünftig immer stärker beeinflussen werden. Zwar hat bisher nur ein verschwindend geringer Anteil der Reisenden tatsächlich mobil gebucht, doch Information und Kommunikation laufen zunehmend über mobile Devices. Dazu gehören mittelfristig auch Angebote wie virtuelle Spaziergänge vor der Reise, personalisierte Zielgebietsinformationen, mobile Aktualisierungen der Reisedaten, digitale Reisebegleiter und Städteführer oder die Anwendung von RFID Chips für Reisende und ihr Gepäck. Veranstalter, die auch in Zukunft erfolgreich agieren und wachsen wollen, müssen den Reisenden wieder ins Zentrum aller Überlegungen stellen. Hier einige interessante Fakten zum mobilen Reisemarkt:
‘Mobile Technology has changed Travel forever’
Quelle: Infografik by My Destination
Case Study: IKEA eröffnet das weltweit kleinste Möbelhaus in innovativer Online-Kampagne
IKEA-Marketing ist kreativ, innovativ und überrascht den Endverbraucher mit jeder Marketing-Strategie aufs Neue. Vor 11 Jahren hat das schwedische Einrichtungshaus seinen ersten Cannes-Löwen gewonnen – inzwischen sind es 50: 2010 gab es u.a. einen Titanium Lion für den Facebook Showroom. 2011 kürten die Veranstalter des weltgrößten Werbefestivals Ikea zum ‘Advertiser of the Year‘. Aktuell experimentiert IKEA mit verschiedenen Bausteinen, um neue Geschäftsfelder über den klassischen Möbelhandel hinaus zu entwickeln. Zwar floppte die Vermarktung von Fertighäusern in Deutschland, doch hat das Unternehmen mit der Konstruktion eines Immobilienprojekts in London begonnen. Daneben steigt IKEA mit dem TV-Kombigerät UPPLEVA, einer Kombination aus Flachbildschirm und Soundsystem samt passender TV-Bank, in den Smart-TV Markt ein und konkurriert mit Technologiekonzernen wie Apple, Google und Samsung.
In einer aktuellen Online-Kampagne nun liegt der Fokus eines der größten Retailers weltweit darauf, möglichst klein zu werden: In einem 300 x 250 großen Banner wurde ein gesamtes Einrichtungshaus mit über 2800 Produkten integriert. Hintergrund: Mit zunehmender Bevölkerungsdichte wird Wohnraum begrenzter. Doch wie begrenzt der Raum auch immer, IKEA bietet Lösungen und beweist die Marketingidee mit diesem Banner recht eindrucksvoll. Interessierte können browsen, ein Produkt auswählen und werden dann direkt auf die einzelnen Produktseiten weitergeleitet. Eine innovative Kampagne, die zeigt, das auch Display-Werbung immer noch überraschend sein und einiges an PR generieren kann.

IKEAs kleinstes Möbelhaus mit gerade mal 300 x 250 Pixel und über 2800 Produkten
“Make the most of any space”
Die aktuellsten Zahlen zur Internetnutzung: AGOF Internet Facts 2012-01
In regelmässigen Abständen veröffentlicht die AGOF die wichtigsten Kerndaten der Internetnutzung und stellt damit wichtige Planungs- und Analysemöglichkeiten zur Mediaplanung im Internet zur Verfügung. Wie immer gibt es die aktuellen Zahlen auf der AGOF-Website zum Download. Diese sprechen für sich:
- 51,40 Mio. Deutschsprachige über 14 Jahre in Deutschland sind online
- 85% von ihnen länger als 3 Jahre
- 96,5% informieren sich online über Produkte
- E-Mail ist weiterhin die Top 1 Beschäftigung
Gerade die jungen Menschen kennen offenbar praktisch keine Welt ohne Internet: 97,2% der 14 bis 19-Jährigen sind online. Während es bei den über 60-Jährigen gerade mal 36,2% sind.
Durch die zunehmende Verbreitung der Smartphones nimmt auch die mobile Internetnutzung rasant zu. Die AGOF überarbeitete daher gründlich die neue Welle ihrer Markt-Media-Studie ‘Mobile Facts’für den mobilen Werbemarkt. Damit sind auch im mobilen Sektor detailliertere Reichweiten- und Strukturdaten erhältlich. Das Reichweitenwachstum ist beachtlich: Demnach haben im Jahr 2011 knapp 17 Mio. Nutzer mobil auf das Internet zugegriffen, 2010 waren es noch knapp 11 Mio. Ausgehend von gut 60 Mio. Handynutzern entspricht das einer Reichweite von 24% (+55% YoY). Die Männer liegen dabei in der mobilen Internetnutzung weiter klar vor den Frauen. In der Altersstruktur liegt der Schwerpunkt bei den 20 bis 49-Jährigen.

Quelle: AGOF, Mobile Facts 2011
Die am häufigsten genutzten Funktionen sind Telefonieren (90,5%), SMS senden (79,4%) und Nachrichten lesen (75,2%). Danach folgen das Schreiben und Lesen von E-Mails, die Nutzung sozialer Netzwerke und Musik hören. Und: Jeder fünfte mobile Internetnutzer kauft einmal die Woche mobil ein.

Quelle: AGOF, Mobile Facts 2011
Google steigt mit GDrive in den Wettkampf der Cloudspeicher-Dienste ein
Gerüchte gab es schon seit einiger Zeit, nun ist auch Google in den Wettkampf der Cloudspeicher-Dienste eingetreten. Google Drive wirbt um die Gunst all der Verbraucher, die ihre Musiksammlungen, Urlaubsfotos oder Daten in der Cloud speichern und mit Freunden, Familie oder Kollegen auch unterwegs teilen wollen. 5 GB Speicherplatz in der Wolke sind kostenlos, bis zu 1 TB können gegen Gebühr (49,99 US$ pro Monat) angemietet werden.
Datenwolke als Festplatte für private Nutzer
Mit Drive steigt nun auch Google in den Kampf der Cloudspeicher-Dienste ein
Schon seit Jahren wird die Cloud als eines der grossen Themen gehandelt. Die Cebit 2012 stand ganz im Zeichen von Cloud und Mobile. Rückenwind bekommt das Thema nun v.a. durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablets bei den privaten Kunden. Und seit Apple von MobileMe auf das neue iCloud umgestellt hat, “tobt der Kampf der Platzhirschen um die privaten Cloud-Kunden”, wie es der Nachrichtensender n-tv plakativ formuliert. So reagierte etwa Microsoft sofort und strukturierte sein seit 2008 bestehendes Angebot SkyDrive um. Auch der Pionier aller Synchronisationstools und Cloudstorages DropBox erweiterte diese Woche sein Angebot und bietet nun eine neue Funktion an, mit der sich Daten mittels Link leichter teilen lassen. Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Dienste, die alle ein Stück vom Kuchen wollen: Amazon’s CloudDrive, Box.com, One.com, Rackspace oder hier in Deutschland die Telekom Cloud. All die Anbieter unterscheiden sich in vielen Punkten, aber eines ist ihnen gemeinsam. Sie stellen Speicherplatz auf einem Server im Internet bereit. Und der Kuchen ist groß: Laut IDC soll der Markt für Public-Cloud-Dienste bis 2015 auf 72,9 Mrd. US$ anwachsen (+27,6% YoY Wachstum).
Ziel aller Angebote: Mit kostenlosen Basisangeboten Nutzer binden und sie später mit Premiumangeboten zu zahlenden Kunden machen. Denn wer sich einmal für ein Angebot entschieden hat, gewöhnt sich schnell an den Komfort, immer und überall Zugriff auf seine Daten zu haben und kommt so schnell nicht mehr davon los. Ein Wechsel ist zeitaufwendig, sehr zeitaufwendig. Wer je schon einmal versucht hat, alle seine Musiktitel von einem System auf ein anderes zu wechseln, tut sich das so schnell kein zweites Mal an. Bei garantiert wachsenden Datenmengen auch im privaten Bereich ist das ein Geschäft mit reichlich Potential: Irgendwann kommt fast jeder Nutzer in den zahlungspflichtigen Bereich. Und lässt vielleicht doch den USB-Stick mit allen Urlaubsfotos zuhause. Es bleibt spannend abzuwarten, wie die privaten Nutzer reagieren werden.
Hulu’s Vision, wie TV-Werbung zukünftig aussehen soll
Zwei Millionen Abonnenten eineinhalb Jahre nach Start. 38 Mio. Besucher pro Monat. Damit ist Hulu Plus, die kostenpflichtige Plattform des erfolgreichen amerikanischen Videoportals Hulu, der derzeit am stärksten wachsende Onlinevideo-Dienst der USA. Wie CEO Jason Kilar auf der diesjährigen Ad Age Digitalkonferenz in New York berichtete, sorgt die Plattform für ein beträchtliches Umsatzwachstum. Nach einem Gewinn in Höhe von 263 Mio. US$ in 2010 betrug der Gewinn im Jahr 2011 420 Mio. US$.
100% Completion Rate: Bezahlt wird nur, wenn die Nutzer den Werbespot in voller Länge ansehen
Neben den monatlichen Abo-Gebühren in Höhe von acht Dollar pro Monat setzt das Unternehmen, dessen Eigner die Medienkonzerne News Corp., NBC Universal und Disney sind, v.a. auf Werbeeinnahmen. Und um auch die Zusammenarbeit mit den Werbetreibenden zu verbessern, stellte Kilar ein interessantes neues Konzept vor: Zukünftig sollen Werbetreibende nur noch dann für Spots bezahlen, wenn ein Nutzer diese auch zu 100% angesehen hat. Heisst im Umkehrschluß: Klickt ein Nutzer zuvor weg, muss der Werbetreibende auch nichts bezahlen. Dies gilt für beide Nutzungsarten – die kostenlose Nutzungsvariante von Hulu und die Abo-Variante Hulu Plus. Ein hervorragendes Marketingargument gegenüber Werbetreibenden, das aber etwas verliert, wenn man berücksichtigt, dass aktuell laut AdAge 96% aller Werbeeinblendungen bei Hulu zu Ende gesehen werden. Ein erstaunlich hoher Wert, bei kürzeren Clips liegt der Wert bspw. bei nur 59%. Einen Umsatzverlust bedeutet die Ankündigung damit nicht wirklich.

Interessantes Konzept: Werbetreibende müssen auf Hulu-Plus zukünftig nur dann für Werbeschaltungen bezahlen, wenn diese von den Nutzern zu 100% angesehen wurden
Laut Hulu SVP of Advertising, JP Colaco, ist das neue Konzept nur eine von mehreren Initiativen: Bereits 2007 wurde der Hulu Ad Selector vorgestellt: Kunden konnten hier unter mehreren Werbungen diejenige auswählen, die ihnen am besten gefiel. Auch Hulu Ad Swap bietet einiges: Seit Oktober 2011 kann der Zuschauer eine Werbung gegen eine andere austauschen. Das Konzept scheint erfolgreich zu sein: Mittlerweile wurde Hulu Ad Swap mehr als neun Millionen Mal genutzt.
Für Kilar ist Hulu’s neue Initiative Teil der Vision, wie TV-Werbung einerseits relevanter und individueller für die Zuschauer werden und andererseits eine höhere Attraktivität für Werbetreibende bieten kann. Ein spannendes Feld, denn mit YouTube’s Ad Skipping und Netflix stehen potente Konkurrenten im Ring!
Das Internet als Einkaufsratgeber
Die Bedeutung des Internets für Kaufentscheidungen steigt weiter. Vor dem Kauf eines PCs, einer Flug- oder Reisebuchung oder der Vergabe eines Handwerkerauftrags informieren sich zunehmend mehr Menschen im Internet: 70% der Deutschen suchen dort vor dem Kauf Informationen über Waren und Dienstleistungen. Mittels Kundenrezensionen, Tests und Produktvergleichen machen sie sich ein Bild über Qualität und Preis. Dies berichtet der Branchenverband BITKOM, der sich auf aktuelle Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat stützt.
Im EU-Vergleich liegt Deutschland zwar über dem EU-Durchschnitt von 56%, aber noch weit entfernt vom Spitzenreiter Niederlande. Dort informieren sich bereits 82% der Bürger online über Waren und Dienstleistungen. Während es im Süden Europas deutlich unter 50% sind.

Bedeutung des Internets als Informationsquelle vor Kaufentscheidungen
Quelle: BITKOM / Eurostat 2012
Erfahrungen anderer Verbraucher werden zunehmend wichtiger
Zunehmend wichtiger bei Kaufentscheidungen werden auch die Erfahrungen anderer Verbraucher. Jeder zweite Internetnutzer liest mittlerweile vor dem Kauf Bewertungen anderer Nutzer, besagt eine weitere Erhebung des BITKOM. Jeder dritte gibt darin an, dass die Meinung anderer Verbraucher seine Kaufentscheidung direkt beeinflusst. Selbst aktiv sind deutlich weniger Internetnutzer: Nur jeder Fünfte veröffentlicht selbst Bewertungen zu Produkten oder Dienstleistungen.
Junge Erwachsene informieren sich weit häufiger online als Senioren
Deutliche Unterschiede im Surfverhalten gibt es zwischen Männern und Frauen sowie zwischen den einzelnen Altersgruppen. Männer (74%) informieren sich häufiger im Netz über Produkte als Frauen (66%). Und junge Erwachsene (25-34-Jährig: 89%) weit häufiger als Senioren (32% der 65- bis 74-Jährigen).








