Ein innovatives Modell für Werbung auf Smartphones entwickelte Kiip, ein junges Start-Up aus San Francisco: Deren Werbung erscheint in mobilen Games sobald ein Spieler einen bestimmten Punkt im Spiel erreicht hat. Also bspw. ein Level geschafft oder ein Badge erhalten hat. Aber nicht in Form eines einfaches Banner wie etwa bei Tap.me. Der User erhält reale Coupons oder Gutscheine von Werbetreibenden wie Sephora, 1800 flowers oder Dr. Pepper. Kiip verbindet damit recht originell virtuelle und reale Welt nach dem Motto: “Real rewards in mobile games”. Der Spieler hat das Gefühl, sich die Werbung ‘verdient’ zu haben und schätzt sie daher auch höherwertig ein.

[Screenshot by Techcrunch]
Kiip bezeichnet sich nicht als Ad-, sondern als ‘Rewards-Network’:
“Real Life Rewards for In-Game Achievements“
Kiip bezeichnet sich nicht als Ad-, sondern als ‘Rewards Network’, dessen Biz Modell aber klassisch auf einem CPA Modell basiert: Um seinen Gutschein zu erhalten, muss der User eine eMail Adresse angeben, an die dieser dann gesendet wird. Die Brands werden laut Techcrunch mit Beträgen zwischen 25 Cents und $3 zur Kasse gebeten, sobald ein Nutzer seine eMail Adresse eingibt. Laut Brian Wong, Gründer und CEO, werden ca. 50% der Gutscheine eingelöst.
Kiip: An Introduction from kiip on Vimeo.
Obwohl mobile Werbung teilweise noch in den Kinderschuhen steckt, gewinnt es zunehmend an Bedeutung. Ad Networks wie Ad Mob und iAD liefern Display Werbung oder Textnachrichten zu beliebigen Zeiten aus. In den USA stieg die Zahl der Brands, die Werbung auf mobilen Geräten schalten, laut einer aktuellen Studie von ComScore in den letzten zwei Jahren um 128%. Und die Idee von Kiip ist eine der neuen Entwicklungen, die mobile Advertising gerade so spannend machen.




