Klar machen sich derzeit viele (alle? Sie auch?) Gedanken, wie sie den unaufhaltsamen Trend zum Mobile Marketing umsetzen können. Und die meisten (viele? Sie auch?) denken: „Wie kann ich meine Produkte über den mobilen Kanal verkaufen?“
Dass das mobile Internet, das bereits in wenigen Jahren das fest installierte Internet weit hinter sich gelassen haben wird, zunächst einmal genutzt werden kann, um Marketing im guten alten Sinn (von „Werbung, die Leute sehen wollen und die mich und mein Produkt vom Wettbewerb unterscheidet“) zu betreiben, vergisst man dabei gerne (manche? Sie auch?).
Hier ein Beispiel aus – surprise, surprise – USA. Matratzenhersteller Sealy, der Internetcommunity auch bei uns bekannt durch den aktuellen Superbowl-Spot „Posturepedic After Glow“ macht es einfach und gut: Der Federkernspezialist reduziert seinen schönen Claim „What ever you do in bed – Sealy supports it“ im mobilen Marketing zu „In Bed“ und launcht die iPhone App „The Sealy In Bed App Tagger“. Daraus entsteht dann eine eigene kleine Augmented-Reality-Spielwiese mit Viralboost. Und das funktioniert simple, stupid und so: Die App lässt den iPhone-Nutzer seine eigenen Fotos mit dem gestalteten Wapperl (engl. „tag“, daher: „tagger“) „In Bed“ versehen. Das wär´s auch schon. Daraus werden dann Bilder, die einen „Tiger – In Bed“ zeigen, und – unvermeidlich -„Slippery when wet – In Bed“. Man (frau sicher auch) sendet das dann gerne mal an die Freunde oder stellt die schmutzige Phantasie auf Facebook aus. Wir haben das mal mit den zwei symbolträchtigen Objekten probiert, die es in jedem anständigen Büro Umfeld gibt. Genau: Mit einer Kanone und einer Flasche im Bett. Darf sich jetzt jede/r raussuchen, was er/sie ist. Mehr Bildanregungen gibt’s im YouTube-Video, das die Sealy-Leute – offenbar gar keine Schnarchnasen – live gestellt haben. Und die Gratis-App gibt’s hier.
Hallo, wach, Matratzenlager Concord, Duxania und Schramm!
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