Archiv für die Kategorie „eCommerce Site des Monats“

Was ist dran am Hype der lokalen Gutschein-Plattformen?

19. Februar 2010 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (1)

Erinnern Sie sich noch an letsbuyit.com? Den Pioneer des Gemeinschaftskaufs, 1999 furios gestartet und 2002 ebenso furios endgültig gescheitert? 2010 scheint einen ähnlichen Hype um lokale Gutschein-Plattformen zu sehen: Hier kommt eine (meist lokale und zeitlich begrenzte) Rabattaktion nur zustande, wenn eine Mindestanzahl an Leuten sich zusammenfindet und für den angebotenen Preis kauft. So wird z.B. ein Restaurantbesuch in München um 50% günstiger, wenn sich 19 Personen finden, die bereit sind, den Rabattpreis von 49€ zu zahlen.

DailyDeal Gutschein Muenchen CUBE

Das Business-Model [LiveShopping+GroupBuying+Local Couponing+Social Networking] scheint so attraktiv zu sein, daß es aktuell eine schier irrwitzige Anzahl an Start-Ups gibt; die sog. Groupon-Klone. Trotzdem (oder gerade deswegen) zeigen sich Investoren sehr interessiert: Kein Lagerbestand, kein Versand; was eine hohe Wirtschaftlichkeit verspricht. Der Nutzer druckt den Coupon aus und geht damit um die Ecke ins nächste Restaurant, die Weinhandlung oder das Spa. Und da die meisten Leistungen Erlebnisse oder Dienstleistungen sind, gibt es ein nahezu unbegrenztes Angebot.

Das Original, das den Hype beflügelte: Groupon.com (Motto: Collective Buying Power). Gegründet im Nov. 2008, profitabel und ausgestattet mit mittlerweile insgesamt 35 Mio. US$ Risikokapital von Accel Partners u.a., ist Groupon mit ca. 2 Mio. Mitgliedern in 27 US Städten die größte Plattform. Für den Nutzer ganz einfach gestrickt: One Deal, One Day, One City. Und durch die zeitliche Restriktion darauf angelegt, Freunde via Social Networking auf das Angebot hinzuweisen. Groupon verlangt eine Provision von den lokalen Anbietern und verspricht im Gegenzug einen Schwung neuer Kunden. Die Umsatzprognose liegt für 2010 bei 100 Mio. US$. Nach Groupon haben im Januar auch die Wettbewerber BuywithMe.com und LivingSocial.com eine Finanzierungsrunde über 5,5 bzw. 5 Mio. US$ bekanntgegeben.

Groupon NY

Und wie sieht’s in Deutschland aus? Seit Anfang Dezember sind hier über 10 Groupon-Klone entstanden. Mittlerweile hat fast jede Großstadt in Deutschland ein entsprechendes Angebot. Die beiden Platzhirsche sind CityDeal (Berlin, Samwers Rocket Internet, Holtzbrinck und Otto eVenture, 4 Mio. €) und DailyDeal (Berlin, Seed-Investor u.a. St. Glänzer), daneben gibt es etliche mehr, u.a. CooleDeals, Heimatpreis oder Übersichtsseiten wie Couponteria [Eine gute Übersicht nachzulesen bei Gruenderszene unter dem Titel 'Clone Wars'].

Das Konzept ist ansprechend und klar: Konsumenten lieben Rabatte. Der Kunde bezahlt, bevor der Anbieter etwas ausgibt. Als Neukundengewinnungsthema also sicher interessant. Doch in der Umsetzung ist die Komplexität für die ‘Dealer’ sehr hoch: Ein starker Vertrieb ist notwendig, um langfristig attraktive Angebote bereithalten zu können. Zudem sind die Einstiegsbarrieren für Wettbewerber ziemlich gering. Es wird also mit Sicherheit eine Marktbereinigung stattfinden und der momentane Hype sich auf ein Normalmaß reduzieren.

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Mobile Shopping Tools – Das Handy als moderne Einkaufshilfe

15. Februar 2010 von Rainer Wiedmann | Kommentare (0)

Stellen Sie sich folgendes vor: Matthew Tractenberg, … , was recently shopping in a Silicon Valley bookstore, where he picked out five books for a total of $80. Before taking them to the counter, he typed the titles into the Amazon app on his BlackBerry Curve. Amazon had the books for $50 and would not charge sales tax or shipping. He placed the order on the spot and left his small pile of books in the store.

Heather Reed, a mother in Cypress, Tex., is one of those mobile power-shoppers. She uses several apps on her Samsung Moment phone to whittle down her spending. She was recently considering a $29.99 Hot Wheels video game for her son at Wal-Mart. With a quick scan of the bar code, an application called ShopSavvy, found it at Target, just across the freeway, for $19.99. Another app from MyCoupons.com provided a Target coupon that sliced off $10 more. [NYT, 17.Dez. 2009]

Nun ist es sicher nicht allein der Preis, der zukünftig die Hauptrolle spielt. Die beiden Beispiele zeigen aber, in welche Richtung es geht. Entscheidend wird sein, die eigene Marke, die eigenen Angebote und auch Kommunikationsangebote exportier- und einbettbar zu machen. Also dorthin zu gehen, wo auch immer der Nutzer sich aufhält. Und hier bietet das Handy enormes Potential: Es wird zur modernen Einkaufshilfe. Unternehmen müssen sich also langfristig auch von der Idee verabschieden, zentral von einer Website aus den gesamten Kaufentscheidungsprozess lenken zu können. Eine herausragende Website reicht nicht mehr aus, Verbraucher als Kunden halten zu können.

War 2008 das Jahr der mCommerce-Pioniere wie Ralph Lauren, schliesst nun eine Reihe neuer Apps die Lücke zwischen Online-Shopping und Kauf im Laden. Virtuelle Informationen und reale Welt werden miteinander verknüpft und so aufbereitet, dass sie für reale Handlungen zur Verfügung stehen. Dabei ist das Prinzip sehr ähnlich: Der Nutzer fotografiert mit seinem Handy einen Gegenstand oder einen Barcode, die Software auf dem Handy erkennt ihn und liefert die passenden Informationen bzw. ermöglicht den Kauf des Produkts. Hier eine Auswahl interessanter Beispiele:

  • Mobile Shopping Apps: Amazon Memo
    Die neue Shoppping App ermöglicht es dem Nutzer, Bücher von jedem beliebigen Ort aus auf Amazon einzukaufen; alle Funktionen, die online zu nutzen sind (wie 1-Click-Pay oder Prime-Versand), werden auch mobil unterstützt. Highlight der App ist aber die integrierte (Beta-)Funktion Amazon Memo, mit der sich fotografierte Produkte mit den Angeboten aus der Amazon-Produktdatenbank vergleichen lassen. Ein passendes Produkt kann so auch sofort per Handy bestellt werden. Und so funktioniert das Ganze:

    Amazon Memo

  • Mobile Visual Search Technologies: Google Goggles
    Ein ähnliches Prinzip auch bei Google’s Suche per Handykamers: Handy vor eine Flasche Wein halten, Etikett fotografieren und schon erscheinen auf dem Handy alle relevanten Infos wie Preis, Anbaugebiet oder Geschmacksnuancen. Das funktioniert, indem Google Goggles Teile eines Bildes mit den Bildern aus Google Images Search vergleicht. Wird eine Übereinstimmung gefunden, gibt die Anwendung Suchbegriffe und weitere Informationen aus, die sich auf das gefundene Bild beziehen. Goggle erkennt derzeit mehrere Millionen Objekte (dazu zählen Orte, berühmte Kunstwerke, lokale Business-Informationen oder Firmen-Logos) und die dazu passenden Informationen. Noch steckt die Bilderkennung via Handy zwar in den Kinderschuhen, es zeigt aber, welches Potenzial dahinter steckt.
    Google Goggles
  • Barcode Scanning: ShopSavvy
    In Korea und Japan schon seit Jahren etabliert, setzt sich nun auch hierzulande das Scanning von Barcodes mit einem Handy zunehmend durch; seien es EAN-, QR- oder sonstige Codes. Während QR-Codes v.a. dazu eingesetzt werden, die Verbindung zwischen einem Werbemittel / Printmedium und digitaler Information zu schaffen, ermöglichen Scanner wie ShopSavvy, RedLaser oder Avit! den Preisvergleich direkt im Supermarkt oder Laden. Strichcode mit der Kamera lesen lassen und mittels Handy werden Preise transparent und Produkte vergleichbar. ShopSavvy wurde in USA seit Launch im Jahr 2008 bereits mehr als 600.000mal heruntergeladen; durchschittlich werden 100.000 Barcodes täglich (!) gescannt. Eine Herausforderung für jeden Ladenbesitzer! Eine ähnliche Anwendung in D ist z.B. barcoo, die auch Testberichte, Gesundheits- oder Ökoinfos liefern.

    Shop Savvy

Unsere Einschätzung: Auch wenn manch technologische Anwendung noch unausgereift ist – Mobil wird DAS Thema im Bereich Retail. Entscheidend für Unternehmen ist es daher, jetzt die eigenen Ziele im Mobilmarkt abzustecken und eine entsprechende mobile Geschäftsstrategie zu entwickeln.

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Case Study: DELL’s Twitter-ROI stetig gewachsen

18. Dezember 2009 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

DELL ist eines der wenigen Unternehmen, die den Erfolg ihres  Social Media Engagements öffentlich machen. Gerade wurden neue Zahlen veröffentlicht: Demnach erreichte der Umsatz via Twitter mittlerweile 6,5 Mio. US$, die Zahl der Nutzer stieg im letzten halben Jahr auf knapp 1,5 Mio. (+23% innerhalb der letzten drei Monate) in 12 Ländern, u.a. den USA, Brasilien, Mexiko, China und Japan. @DellOutlet ist ein Twitter-Account von Dell, über den Rabattangebote für Dell Computer und Produkte den sog. ‘Followern’ exklusiv angeboten werden [siehe hier auch unser Bericht vom Juni]. Betrachtet man den Gesamtumsatz von 61 Mrd. US$, ist dies sicherlich nur ein kleiner Bruchteil – der allerdings nach anfänglich langer Anlaufzeit dieses Jahr stark gewachsen ist. Insgesamt erreicht DELL laut eigener Aussage via Social Networking rund 3,5 Mio. Nutzer. “It’s a very vibrant channel for us and it’s growing aggressively,” sagt Manish Mehta, Vice President der Online-Unit, “It’s not just our reach and growth that has progressed, it’s that it’s happening globally.” Und daher twittern bei DELL auch mehr als 100 Angestellte über 35 verschiedene Kanäle.

DELL on Twitter

Zazzle – Das erste Mass Customization Kaufhaus

27. September 2009 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

Mass Customization – etwas sperrig im deutschen oft als ‘Kundenindividuelle Massenproduktion’ bezeichnet – boomt. Gerade im Internet. Denn hier scheint es besonders leicht zu sein, einen Nischenmarkt mit individuellen Kundenwünschen zu bedienen. 2002 erkannte Spreadshirt als einer der ersten das Potenzial individuell gefertigter Produkte. Unzählige Start-Ups aus allen Bereichen folgten: Personalisierbare Schokolinsen, individualisierbare Müsli-, Tee-, Kaffee- oder Schokoladenmischungen, Parfüm, Hundefutter, Designfolien für technische Produkte, individuelle Möbel, personalisierbare Reiseführer oder Bücher und Romane, Schuhe und und und … Die Auflistung ist eine reine Momentaufnahme und erhebt sicher keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.

Und nun startete vor kurzem das erste Mass Customization Kaufhaus in Deutschland: Zazzle bietet ein äusserst breites Spektrum an individualisierbaren Produkten (von Tassen über Kleidung bis Skateboards) und ist mit über 5 Mio. registrierten Mitgliedern seit Jahren in USA (insbesondere auch im Merchandisingmarkt) erfolgreich. Für 2009 erwarten Analysten einen Umsatz von mehr als 100 Mio. US$. Der Firmensitz des 2003 gegründeten Unternehmens ist in Redwood City, Kalifornien. 2008 erfolgte der Europastart in UK. Lesenswerte Portraits finden sich bei Fast Company, USAToday oder Frank Piller.

Homepage Zazzle.de

Erklärtes Ziel von Zazzle: Das Amazon der personalisierbaren Produkte zu werden

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1-800-Flowers: Exzellenter Multichannel-Mix

29. Juli 2009 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

1-800-flowers verkauft dort, wo sich seine Nutzer aufhalten. Der weltgrösste Blumen- und Geschenkeversand verabschiedete sich schon vor langem von der Idee einer Destination-Website und setzt konsequent auf eine grösstmögliche Distribution seines Contents stationär (1.500 Franchise Stores), via 24h Telefonhotline, online und mobil.

Erster eComm-Shop in Facebook
Ohne Facebook verlassen zu müssen, können registrierte Nutzer auf der 1-800-Flowers Facebook Seite Blumengrüsse verschicken. Der gesamte Bestellprozess findet in Facebook statt. Wer sich als neuer Fan einträgt, bekommt einen Rabatt-Gutschein. [Hier die Pressemeldung]

1-800-flowers-auf-facebook

Videoshopping Widgets
Nutzer können den gesamten Bestellprozess auch in Rich Media Bannern abwickeln und müssen die gerade besuchte Website dazu nicht verlassen. Gestartet im Mai als Muttertags-Kampagne, erwies sich diese als ausserordentlich erfolgreich. Laut eigenen Aussagen stiegen die Verkäufe um 41% im Vergleich zu herkömmlichen Werbebannern. [Hier eine ausführliche Case Study]

1-800-flowers-videoshopping-widget

Mobile App Storefronts
Bereits 2006 wurde eine erste mobile Site gelaucht. Während der letzten drei Jahre optimierte man diesen zusätzlichen Shoppingkanal und zielt damit laut Web Marketing Leiter Kevin Ranford auf die ‘On-the-Go’ und ‘Last-Minute-Shopper’.

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Bereits 1992 (!) begann 1-800-Flowers.com.INC seine Produkte via CompuServe zu vermarkten, launchte 1995 seine erste eigene Website und erweiterte die Onlinepräsenz v.a. über strategische Partnerschaften und ein immenses Affiliate-Programm (u.a. Martha Stewart Boutique). Und ist bis heute einer der innovativsten eCommerce Anbieter weltweit: “Providing our customers with the best and easiest way to shop for gifts no matter where they are is a key driver for us,” so Jim McCann, CEO und Gründer. Der Umsatz der börsennotierten Company lag 2008 bei 919 Mio. US$.

Dell’s Twitter ROI Case Study

15. Juni 2009 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (1)

Während Twitter selbst immer noch auf der Suche nach einem profitablen Businessmodel ist, generierte Dell laut eigenen Angaben via Twitter einen Umsatz von 3 Mio. US$. Und ist damit eines der ersten grossen Unternehmen, das einen Business Case über ihre Social Media Strategie öffentlich macht.

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Dell: 3 Mio. US$ Umsatz über Rabattangebote via Twitter (inkl. der User, die, von Twitter kommend, auf der Dell.com Site einkaufen)

@DellOutlet ist ein Twitter-Account von Dell, über den Rabattangebote für Dell Computer und Produkte den mittlerweile knapp 650.000 sog. ‘Followern’ exklusiv angeboten werden [Der Micro-Blogging Dienst beruht darauf, dass User die Nachrichten anderer Benutzer abonnieren können. Diese Abonnenten werden als 'Follower' bezeichnet]. @DellOutlet bewies einen langen Atem: Dell begann im März 2007 zu twittern, erreichte die erste Million erst nach knapp zwei Jahren. Die weiteren Millionen nach dem aktuellen Twitter-Boom dann innerhalb des letzten halben Jahres. Durchschnittlich werden zwischen 6 und 10 Posts pro Woche ‘getweetet’; beinahe alle enthalten spezielle Rabattangebote.

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Dell: Beispiel für ein Twitter-Angebot ‘20% Rabatt beim Kauf eines Druckers’

Auch wenn der Umsatz von 3 Mio.US $ im Vergleich zu dem vom weltweit zweitgrössten PC Hersteller gemeldeten 12,3 Mrd US$ Umsatz allein im ersten Quartal 2009 geradezu lächerlich klein aussieht, zeigt Dell eindrucksvoll, wie Unternehmen von Social Media Kampagnen profitieren können. Twitter hingegen sieht (zumindest aktuell) keinen Cent von diesem Umsatz, z.B. in Form von Provisionen. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil für Dell: Die Kampagne erreichte eine enorme kostenlose PR – etliche Medien berichteten ausführlich über die Kampagne (u.a. Washington Post, Techcrunch oder mashable).

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Visual Commerce: Werbung in Fotos und Videos

11. Mai 2009 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (1)

Texte mit Werbung zu versehen macht Google sehr erfolgreich vor. Mittlerweile gibt es AdSense auch schon für mobilen Content. Spannend, dass nun auch in vorhandene Bilder und Videos Werbung eingebunden werden kann.

Pixazza, ein US Start-Up aus Kalifornien, versieht statische Bilder mit kleinen Preisschildern, die direkt in die Bilder integriert werden. Bei Mouse-Over öffnet sich ein Kasten, der anzeigt, in welchem Partnershop die Produkte gekauft werden können. Die Zuordnung der Bilder geschieht manuell: Laut CTO James Everingham “No computer algorithm can identify a black pair of Jimmy Choo boots from the 2009 fall collection in the same way a person can”. So beschäftigt Pixazza eine Reihe von ‘Experten‘, die die Produkte den Bildern zuordnen bzw. ähnliche Produkte der Partnershops suchen. Eigenen Angaben zufolge hat Pixazza Verträge mit 60 Händlern geschlossen, darunter auch Amazon, Zappos, Macy’s und Shopbop. Hier eine Seite, auf der man das Ganze schon mal ansehen kann.

In einer ersten Finanzierungsrunde hat Pixazza gerade 5,75 Mio. US$ eingesammelt. Unter den Investoren? Google. Deren (ähnlich lautender) Bilderdienst Picasa befindet sich ebenfalls in Mountain View, Kalifornien.

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Beispielbilder

In Video eingebundene Werbung nennt sich In-Video-Shopping. Wie das funktioniert, zeigt der US-Anbieter Tailgate Technologies: Tailgate bietet Video-Widgets an, innerhalb derer der Verkaufsprozess dezentral und unabhängig von einer Website vollständig abgewickelt werden kann.

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Ähnliches bietet seit kurzem in Deutschland das Start-Up CAVI (Click-after-View), das die Bereiche Musik, Fashion und Lifestyle zusammenbringen möchte. Wer wissen will, wo das Outfit, das der Lieblingssänger im aktuellen Video trägt, gekauft werden kann, erfährt dies mittels einer Headerleiste direkt im Video. Vorteil: Online-Shops können in Onlinevideos eingebunden werden. Abzuwarten bleibt, wie schnell sich Nutzer auf diese innovativen Shoppingkonzepte einlassen.

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Tauschen statt Kaufen: reCommerce bei Trade-a-Game.de

30. März 2009 von Rainer Wiedmann | Kommentare (0)

Die eCommerce-Plattform trade-a-game bietet Usern von DVDs, Video-, Computer- und Konsolenspielen die Möglichkeit, ihre nicht mehr genutzte Soft- und Hardware gegen neue oder auch gebrauchte Produkte zu tauschen oder in Zahlung zu geben. Gegründet 2006, beteiligten sich im August 2008 DuMontVenture und Madsack Media Lab an der Tausch- und Verkaufsplattform. Laut Pressemeldung erwirtschaftete trade-a-game im Jahr 2008 einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich. Die Zahl der registrierten Nutzer lag im Januar diesen Jahres bei 120.000.

trade-a-game

Die Perspektiven? Sehr gut. Zum einen bieten lukrative Handelsmargen und ein wachsender Games-Markt gute Chancen. Zum anderen ist der Markt für Trade-in’s ein interessantes Geschäftsmodell, das stark im Trend liegt: Auch Amazon nimmt seit Anfang März alte Spiele in Zahlung (nur in USA). Mit einer Gutschrift kann der Nutzer dann amazonweit einkaufen. Besonders der US-Marktführer Gamestop wird damit zu kämpfen haben. So ist der Aktienkurs der Ladenkette, die auch hierzulande vertreten ist, kurz nach Amazon’s Ankündigung eingebrochen.

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Weitere Anbieter mit ähnlichem Business Modell: In den USA hat gazelle.com (eine Tauschbörse für elektronische Geräte) Ende letzten Jahres eine Wachstumsfinanzierung in Höhe von 6 Mio. US$ erhalten. In Deutschland konnte Hitflip, eine P2P-Tauschplattform für Medienprodukte (DVDs, Spiele, CDs, Hörbücher und Bücher) mit inzwischen 275.000 Mitgliedern, etliche Investoren überzeugen. Momox bietet sich an als Verkaufsplattform für gebrauchte Bücher.

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