Archiv für die Kategorie „Business Intelligence“

Stats: Watch the Internet spread around the World – Internetnutzung 1998-2008

8. März 2010 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

Hier ein interaktives Chart von BBC News, das das Wachstum des Internets weltweit im Vergleich zeigt. Länder mit einer relevanten Internetnutzung konnte man 1998 (fast) noch an einer Hand abzählen: USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Island, Niederlande, Schweiz, Dänemark und Schweden.

Bewegt man den Cursor weiter nach rechts, sieht man, wie schnell die Adaption des Internets in Westeuropa fortschritt: 2005 waren in den meisten europäischen Ländern schon 31% der Bevölkerung online. Sehr gut zu sehen auch die digitale Schere: In Afrika sind die Zahlen immer noch sehr niedrig.

Watch the Internet spread around the world here!

Stats: Die Zahlen hinter Google’s ‘Mobile First’

26. Februar 2010 von Rainer Wiedmann | Kommentare (0)

Die Zukunft liegt im mobilen Internet – Mary Meeker von Morgan Stanley brachte es in ihren Internet-Trends 2010 letztes Jahr eindrucksvoll auf den Punkt. Nun liefern sich die grossen Tech- und Telco-Unternehmen ein Wettrüsten um die aussichtsreichsten Positionen im mobilen Markt und nutzten die kürzlich in Barcelona stattgefundene Mobilfunkmesse, ihre Claims abzustecken. Allen voran Google, dessen neue Unternehmens-strategie Eric Schmidt dort plakativ mit ‘Mobile First‘ beschrieb und der seine Keynote mit den Worten begann: “… This [= Mobile World] has become the place to be for all of us in the computer industry …”

Grund: In spätestens drei Jahren würden mehr Smartphones verkauft als Personalcomputer. Zahlen aus Morgan Stanley’s ‘Mobile Internet Report‘ prognostizieren diesen Wendepunkt bereits für 2012. Als weiteren für Google entscheidenden Grund nannte Eric Schmidt die Zunahme von Suchanfragen von unterwegs. In Entwicklungsländern wie Indonesien und Südafrika kämen schon heute die meisten Google-Suchanfragen von mobilen Geräten. Weiter führte der Google-Chef aus, dass die Geschwindigkeit, mit der Nutzer das mobile Web adaptieren, achtmal schneller sei als beim stationären Internet. Hier die entsprechenden Charts aus Morgan Stanley’s ‘Mobile Internet Report‘:

Ergänzend die Zahlen für Deutschland: Laut BITKOM erobern Smartphones auch hierzulande den Massenmarkt. Deren Absatz wird in Deutschland in 2010 um 47% auf 8,2 Mio. Stück zulegen. Damit wird jedes dritte neue Mobiltelefon in diesem Jahr ein Smartphone sein, 2009 war es erst jedes fünfte. Der Umsatz mit den vielseitigen Multimedia-Handys steigt 2010 voraussichtlich um 33% auf 1,5 Mrd.€.

Gleichzeitig boomen auch im Mobilfunk schnelle Internetverbindungen. Anfang 2009 gab es knapp 16 Mio. UMTS-Anschlüsse in Deutschland. Bis Ende 2009 rechnete der Branchenverband mit 22,7 Mio. mobilen Breitbandzugängen (+40%).


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Stats: 2009 Rekordjahr für eCommerce und Online-Werbung

5. Februar 2010 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

Nun sind die endgültigen Zahlen für 2009 veröffentlicht. Die Prognosen haben sich bestätigt: Wie erwartet erweist sich die Digitalisierung als der Wachstumstreiber.

  • Commerce +16%: Internet als DER Bestellweg für alle Altersgruppen
    In 2009 machte die Versandhandelsbranche mit 53,3% mehr als die Hälfte ihres Umsatzes über das Internet. Das bedeutet ein Plus von 16% und einen Anstieg auf 15,5 Mrd. €. Der Umsatzanteil der klassischen Bestellwege Telefon, Brief oder Fax sank gleichzeitig auf 40,9%. [Die Daten basieren auf der repräsentativen Verbraucherstudie „Distanzhandel in Deutschland 2009“, die das Forschungsinstitut TNS Infratest zum vierten Mal im Auftrag des bvh durchgeführt hat].
    Online-Shoppen ist in Deutschland längst nicht mehr nur eine Sache der jungen Leute: Bei den über 60-Jährigen stieg der Anteil der Online-Besteller von 19% in 2008 auf 28% in 2009, bei den 50- bis 59-Jährigen kletterte er von 43 auf 58%. Mode bleibt dabei mit 13,4 Mrd. € Umsatz weiterhin die umsatzstärkste Warengruppe. Hier die Charts der Pressekonferenz mit weiteren Infos.

Versandhandelsumsatz 2009

  • Online-Werbung +18%: Höchstwerte trotz Krise
    Der Umsatz mit grafischer Werbung (Werbebanner, Pop-Ups und Streaming Ads) im Internet stieg im Vergleich zu 2008 um 17,8% auf 1,5 Mrd. €. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen, die das Markforschungsinstituts Thomson Media Control seit 2006 exklusiv für den Branchenverband BITKOM durchführt.

    BITKOM_Netzwerbung_2009

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Stats: Social Media Nutzung ‘is skyrocking’

27. Januar 2010 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

Laut aktuellen Nielsen Zahlen ist die Nutzung von Social Media Sites im letzten Jahr regelrecht explodiert: Weltweit verbrachten im Dezember 2009 die Besucher von Facebook, Twitter & Co 5,5 Stunden auf diesen Sites (Dez. 08: 3 Std.) – das bedeutet eine Steigerung von 82%. Zudem nahm der gesamte Traffic auf diesen Seiten während der letzten Jahre enorm zu.

social-media-time Nielsen 2010social-network-growth

Social Networking on the go

Auch im mobilen Internet nimmt die Nutzung sozialer Netzwerke enorm zu: Laut der jüngsten Studie ‘State of the Mobile Web’ des Browserherstellers Opera ist Facebook erstmals die meistbesuchte Seite on the go: Die Zahl der Besucher stieg um 600% während des letzten Jahres. Twitter ist dagegen das Netzwerk mit dem höchsten Wachstum, einer Steigerung von 2800% in nur einem Jahr.

Case Study: P&G sieht Facebook als Marketingtool

Was heisst das nun für grosse Marken? Ganz einfach: Social Sites wie Facebook und Twitter bekommen zunehmend mehr ‘Eyeballs’. Die Herausforderung ist, diese digitalen Potenziale maximal zu nutzen. Das Social Media Engagement von P&G, weltweit größter Werbungtreibender, wurde noch im Dez. 08 in einem Artikel der New York Times als ein Engagement mit grossen Hürden bezeichnet, da die Nutzer Zeit mit Freunden und nicht mit Marken verbringen möchten. Die Zeiten haben sich geändert. Laut Adage wird Facebook 2010 zu einem ‘Big Part of its Marketing Plan’. Es sei P&G’s ausdrückliches Ziel für 2010 “to assure that each of its brands has a meaningful presence on Facebook, and they are willing to pay dearly for that. And while P&G’s thought leaders expressed some skepticism about the efficacy of Facebook’s ‘engagement ads’, they certainly view Facebook as a must-have for digital advertising and brand building.”

P&G Facebook Seite

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Medienkonsum bei US-Kindern und Jugendlichen explodiert

21. Januar 2010 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

“If your kids are awake, they are probably online” – titelte jüngst die New York Times. Und bezieht sich auf eine aktuelle Studie der Kaiser Family Foundation ‘Generation M2: Media in the Lives of 8- to 18-Year-Olds’. Danach verbringen Kinder und Jugendliche quasi jede freie Minute mit einem Smartphone, vor dem PC oder TV oder einem anderen elektronischen Gerät. Aber beinahe 11 Stunden? Das funktioniert nur durch Multitasking – also z.B. im Internet surfen und dabei Musik hören auf dem iPod (und so wurde auch gemessen). Schon 2005 dachten die Autoren, die Mediennutzung könnte nicht weiter steigen. Und haben sich geirrt, da v.a. neue mobile Geräte ganz neue Nutzungsmöglichkeiten ermöglichen.

NYT Electronic Devices

35% der 11-Jährigen US Kids haben ein Handy

Etliche weitere Studien kommen zu ähnlichen Ergebnissen. So z.B. die ‘American Kids Study 2009‘ des Marktforschungsinstituts MRI, einer GfK-Tochter, die auf die stetig wachsende Zahl an Handys bei Kindern hinweist: 35% der 11-Jährigen besitzen mittlerweile ein Handy. Das bedeutet beinahe doppelt soviele wie in 2005. Und sogar 5% der 6-7 Jährigen können schon ein eigenes Handy vorweisen. Damit steigt auch der Bedarf für kindgerechten mobilen Inhalt, Apps und natürlich auch Werbung.

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ff

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Top 3 Websites weltweit: Google, Microsoft, Yahoo

11. Januar 2010 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

Mit 890 Mio. Besuchern allein im November bleibt Google die meistfrequentierte Website weltweit. Und erreicht damit rund drei Viertel aller 1,2 Mrd. Internetnutzer. Mit einigem Abstand folgen Microsoft (730 Mio.) und Yahoo (602 Mio.) auf den Plätzen 2 und 3. Neu auf Platz 4 mit den meisten neuen Besuchern ist Facebook (knapp 440 Mio.). Zu den Verlierern gehören AOL, MySpace sowie die chinesische Videosite Youku, die ges. mehr als 10 Mio. Nutzer verloren haben.

So das Ergebnis der Internet Weltrangliste, die Holger Schmidt, F.A.Z. online, kürzlich veröffentlicht hat. Die Daten stammen vom Marktforschungsunternehmen Comscore. Die wachstumsstärkste Site ist der Kurznachrichtendienst Twitter, der die Zahl seiner Nutzer um 1075% auf 60 Mio. weltweit erhöhen konnte; die (absolut) meisten neuen Nutzer konnte Facebook gewinnen (+238 Mio. in 2009). Hier die Top 25 der weltweit größten Seiten:

Top Websites weltweit

Schnellstwachsende Websites weltweit in Mio

Schnellstwachsende Websites weltweit in Prozent

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Download-Boom an den Weihnachtstagen

30. Dezember 2009 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

Dass die Vorweihnachtszeit den eCommerce jährlich in neue Höhen treibt, wissen wir ja:  So stiegen z.B. in den USA die Ausgaben für Onlineeinkäufe vom 1.Nov. bis zum 24.Dez. um 15,5% im Vergleich zum Vorjahr. Dass aber die Weihnachtstage ‘danach’ für den Onlinehandel zunehmend wichtiger werden, zeigen uns folgende Beispiele:

  • Die Downloadzahlen bei Apple explodierten an den Weihnachtstagen und sorgten für ein sattes Umsatzplus. Gerade der iPod Touch, ein ideales Geschenk, musste nach dem Weihnachtsabend natürlich mit den neuesten Songs und Apps bestückt werden.

iPod-v-iPhone Download Xmas 2009

  • Amazon hat am ersten Weihnachtsfeiertag über die amerikanische Webseite Amazon.com erstmals mehr eBooks für sein elektronisches Lesegerät Kindle verkauft als physische Bücher. Die Server hielten dem Ansturm stand und konnten scheints alle Kindle-Neukunden und Gutschein-Einlöser zufriedenstellend bedienen [im Gegensatz zum Konkurrenten Barnes&Noble, dessen eBook Kunden sich mit überlasteten Servern konfrontiert sahen].

Und am Weihnachtsabend selbst? Da war Facebook zum ersten Mal die meistbesuchte Seite, noch vor Google.

Social Media Prisma für Deutschland

16. Dezember 2009 von Miriam Badal | Kommentare (0)

In Anlehnung an das vielzitierte Social Media Prisma von Brian Solis hat das Team von ethority ein Social Media Prisma speziell für den deutschen Markt entwickelt. Das Prisma kategorisiert die relevanten Social Media Kanäle und ordnet ihnen die bedeutendsten deutschen und internationalen Anbieter zu.

Dabei wurden kleine Anpassungen von ethority vorgenommen, um das Prima besser an den deutschen Markt anzupassen. So wurde zum Beispiel die Kategorie „Costumer Service Networks“ aus dem US-Original ersetzt durch die Kategorie „Social Shopping/Social Commerce“, die eine immer größere Rolle im Bereich Social Media spielen. Neu hinzugefügt wurde ausserdem die Kategorie „Questions & Answer Sites“, welche trotz Wissensbasierten-Seiten, wie beispielsweise Wikipedia, im Social Web nach wie vor eine wichtige Rolle spielen.

Das Prisma von ethority steht zum kostenlosen Download bereit. Darüber hinaus fordert ethority den Nutzer auf, aktiv Anmerkungen und Vorschläge zur Verbesserung bzw. Vervollständigung des Prismas zu machen. Wir finden das Prisma, welches seit seiner Veröffentlichung im September dieses Jahres in zahlreichen Blogs publiziert und diskutiert wurde, ist sehr gut geeignet, Unternehmen, die sich im Social Web bis dato weniger auskennen einen Überblick über die verschiedensten Social Media Kanäle zu verschaffen. Dabei unterstreicht die Fülle an hier dargestellten Playern auch gleichzeitig die Bedeutung des Social Webs in der heutigen Netzwelt.

Social Media Prisma DE

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internet facts 2009-III: Online-Reichweite nimmt weiter zu

13. Dezember 2009 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

Online-Durchdringung nähert sich der 75%-Marke

Gerade wurden die aktuellen Zahlen der III. diesjährigen Markt- und Mediastudie der AGOF internet facts vorgestellt: Danach erreicht das Internet in Deutschland 69% der Deutschen, d.h. 44,38 Mio. Men­schen sind im Netz. Zum weitesten Nutzerkreis (WNK; Nutzung innerhalb der letzten drei Monate) zählen 67,1% der Deutschen, d.h. 43,49 Mio. Menschen. Damit nähert sich die Online-Durchdringung unauf­haltsam der 75%-Marke in der Bevölkerung.

Auch wird das Internet inzwischen über die verschiedenen Altersgruppen genutzt. Ein Vergleich der Altersstrukturen der Internetnutzer und der Nicht-Internet­nutzer zeigt die Stärke der im Netz anzutreffenden Altersgruppen. Mit weit über 90% Internetnutzern sind die jungen Altersklassen der 14-bis 29-Jährigen fast vollständig im Internet präsent. Auch die 30- bis 39-Jährigen haben mit 90,3% Onlinern die 90%-Marke erreicht, bei den 40- bis 49-Jähri­gen sind es 82,4%.

iPhone Apps – der boomende Markt

7. Dezember 2009 von Miriam Badal | Kommentare (0)

Seit Apple das iPhone auf den Markt gebracht und damit einen regelrechten Kult rund um dieses Mobiltelefon ausgelöst hat ist auch ein völlig neuer Markt entstanden – der Markt für Applikationen. Zu Beginn noch etwas unscheinbar, waren es doch nur ein paar wenige hundert Hobby-Entwickler die dem Ruf Apples vor gut einem Jahr gefolgt sind und anfingen mehr oder minder nützliche Applikation zu schreiben. Mittlerweile sind mehr als 125.000 Entwickler bei Apple registriert. Und so kann der stolze Besitzer eines iPhones inzwischen aus rund 85.000 solcher Applikationen, kurz Apps, wählen. Die Apps stehen dem Nutzer über den iTunes Store zum teils kostenlosen, teils kostenpflichtigen Download zur Verfügung. Dabei ist nicht unbedingt die Nützlichkeit der Applikation das Kriterium für Ihren Preis. Besonders beliebte Applikationen sind Spiele, Navigationssysteme und Büroanwendungen. Aber es ist so ziemlich alles an Apps vorhanden was man sich nur vorstellen kann, von Wasserwaage, Kompass über Rasierapparat (der natürlich nicht wirklich rasiert) und Eieruhr.

Und wer verdient so richtig an den unzähligen Applikationen – Apple natürlich! Denn zur Registrierung muss jeder Entwickler einmalig 99 Dollar zahlen (Hilfestellung, Zahlungsabwicklung und Qualitätscheck inklusive). Dann gehen noch weitere 30 Prozent aus den Einnahmen der Downloads an Apple. Der Entwickler erhält immerhin 70 Prozent aus den Einnahmen. Um damit aber wirklich Geld zu verdienen muss er es erst einmal auf die Top-Listen der Apps schaffen und dabei auch noch positive Bewertungen der Nutzer erhalten. Dann, sind wie im Fall von Sophia Teutschler, 27, die den „Tipulator“ (welcher das angemessene Trinkgeld ausrechnet) auch 5-stellige Erlöse möglich.

Rund zwei Milliarden iPhone Apps wurden bisher herunter geladen. AdMob, ein amerikanischer Werbevermarkter (mittlerweile von Google gekauft), schätzt den App Store Umsatz für iPhone und iPod touch auf monatlich rund 200 Millionen Dollar (und zum Vergleich – den Applikationen-Umsatz im Android Markt auf gerade mal 5 Millionen Dollar monatlich – siehe auch die folgende Grafik). Dabei laden sich iPhone-Nutzer laut AdMob monatlich rund zehn Apps herunter; bei den iPod touch Nutzern sind es sogar 18 Apps pro Monat. Im Durchschnitt geben die regelmäßigen Nutzer für die Downloads 9 Dollar im Monat aus. Die Beratungsfirma Strategy Analytics prognostiziert dem Apps-Markt weltweit für 2013 bereits einen Umsatz von 6 Milliarden Dollar.

Bild: admob.com (Mobile Metrics Report, July 2009)

Bild: admob.com (Mobile Metrics Report, July 2009)

Bei derartigen Zahlen ist das Ergebnis einer von Scout24 und dem Markforschungsinstitut Innofact durchgeführten Trendbefragung vom Oktober 2009 in Deutschland nicht verwunderlich. Hierbei gaben rund 70 Prozent der befragten Onliner an, dass sie bereit wären für mobile Applikationen Geld zu bezahlen, wenn diese Ihnen einen persönlichen Mehrwert bieten.

Ein Markt mit einer goldenen Zukunft also – und dass in einer Branche die seit ihren fetten Boom-Jahren eher mit stagnierenden, wenn nicht gar sinkenden Umsätzen zu kämpfen hat. Apple sei dank!

Quellen: Der Spiegel Heft 45/2009, AdMob, Scout24

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Downloadmarkt wächst um 18 Prozent

2. Dezember 2009 von Miriam Badal | Kommentare (0)

Deutsche Verbraucher geben in diesem Jahr rund 250 Millionen Euro für den Download von Musik, Filmen, Hörbüchern und Spielen aus, so die am Montag veröffentlichte Nachricht des Hightech-Verbandes Bitkom. Damit, so der Verband, lägen die Ausgaben im Downloadsegment um 18 Prozent über dem Vorjahr. Noch dramatischer sei das Wachstum bei der Anzahl bezahlter Downloads – diese würden um 24 Prozent gegenüber 2008 auf 60 Millionen ansteigen. Und auch für das kommende Jahr wird aufgrund sinkender Preise und breiterem Angebot ein Wachstum von 20 Prozent vorhergesagt. Die Prognose des Bitkom beruht auf einer aktuellen Erhebung des Marktforschungsinstitutes GfK.

Bild: Bitkom

Bild: Bitkom

Als Gründe für das dynamische Wachstum in diesem Jahr nennt der Verband vor allem Preissenkungen und die Verfügbarkeit von schnelleren Internet-Zugängen in den Haushalten. Der Datendownload würde sich in Zukunft aber vermehrt auf mobile Endgeräte verlagern und hier neue Chancen für die Anbieter von Multimedia-Content und Handy-Software eröffnen.

Ausserdem seien es nicht mehr vorwiegend Jugendliche die Downloads nachfragen. Der Anteil der über 30-jährigen Nutzer machte von Januar bis September diesen Jahres 61 Prozent der Download-Kunden aus.

Webby Award’s Top 10 Internetmoments 2000-2009

25. November 2009 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

top10_moments 2000-2009

Die Explosion der Nutzerzahlen des Kleinanzeigenportals Craigslist. Der Untergang von Napster. Die ‘Twitter’ Revolution im Iran. Alles ‘Big Moments’ des Internets. Und nach Ansicht der Webby Award Jury auch unter den zehn bedeutendsten Ereignissen der zuende gehenden Dekade. Diese sind nicht nach Wichtigkeit geordnet: “That depends on who you are and what you’re interested in,” so David-Michel Davies, Executive Director der Awards.

Hier die Top 10 in chronologischer Reihenfolge:

  • Craigslist expands outside San Francisco (2000):
    Kostenlose Kleinanzeigenseite, gestartet in San Francisco, mittlerweile in mehr als 500 Städten in 50 Ländern.
  • Google AdWords launches (2000):
    Der Beginn professionellen Suchmaschinenmarketings.
  • Wikipedia launches (2001):
    20.000 Artikel in 18 Sprachen am Ende des ersten Jahres, aktuell mehr als 14 Mio. Artikel in 271 Sprachen, spricht für den Erfolg der Open-Source Enzyklopädie.
  • Napster Shut Down (2001):
    Trotz Schliessung änderte sich die Art und Weise, wie wir Musik und Videos erfahren.
  • Google IPO (2004):
    Einer der größten IPO’s bedeutete für Google den Beginn seiner Vormachtstellung.
  • Online Video Revolution (2006):
    Mit YouTube änderte sich vieles von Musik bis hin zu Politik. Der Boom nutzer- und businessgenerierter Inhalte begann.
  • Facebook opens to non-college students and Twitter takes off (2006):
    Social Media wurde Mainstream.
  • The iPhone debuts (2007):
    Am ersten Wochenende bereits 500.000 verkaufte iPhones – mittlerweile ist das mobile Internet nicht mehr wegzudenken und das Thema der Zukunft.
  • U.S. Presidential Campaign (2008):
    Das Internet im Zentrum einer politischen Kampagne.
  • Iranian election protests (2009):
    Realtime News der Opposition führen zur ‘Twitter’ Revolution im Iran.

Wenn Sie wissen wollen, wie die Trends der nächsten 5 Jahre aussehen, klicken Sie hier.

logo_webbyawards

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eCommerce: Aktuelle bvh Zahlen belegen stetes Wachstum

18. November 2009 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

Eine Million mehr Online-Käufer in 2009 (Insgesamt 32,5 Mio.)

Zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts gab der Bundesverband des Deutschen Versandhandels bvh heute aktuelle Zahlen zum Internetkauf in Deutschland bekannt: Danach hält der Trend zum Onlinekauf ungebrochen an. Die Zahl der deutschen Internet-Käufer stieg in diesem Jahr um 1,1 Mio. auf 32,5 Mio. (2008: 31,4 Mio.). Damit kaufen mehr Deutsche Waren und digitale Dienstleistungen (Downloads, Online-Tickets, etc.) im Internet ein als jemals zuvor. Unter den Online-Käufern sind 17,5 Mio. Männer (Vorjahr: 17,0 Mio.) und 15 Mio. Frauen (Vorjahr: 14,4 Mio.).

Onlinekaeufer 2009

Mehr Bestellungen über das Internet als über den Katalog

Nicht nur die Käufer-Zahl, auch die Online-Ausgaben der Deutschen befinden sich weiter im Aufwind. Wie aus der repräsentativen Verbraucherstudie „Distanzhandel in Deutschland 2009“ von TNS Infratest im Auftrag des bvh hervorgeht, werden die Bundesbürger dieses Jahr voraussichtlich 13% mehr im Internet ausgeben, insgesamt 21,8 Mrd. € (Vorjahr: 19,3 Mrd.). Davon entfallen rund 15,4 Mrd. € auf Online-Umsätze mit Waren und 6,4 Mrd. € auf Internet-Ausgaben für digitale Dienstleistungen wie Downloads von Musikfiles, Online-Tickets, private Übernachtungsbuchungen, usw. Mit insgesamt rund 15,4 Mrd. € erwirtschaftet der Versandhandel in diesem Jahr wieder mehr als 50% (53,0%) seiner Erlöse über das Internet.

Versandhandelsumsatz 2009

Soweit zu den aktuellen bvh-Zahlen. Dass aber eCommerce heute weit mehr ist als reiner Versandhandel (man denke an Vente-Privée, Woot!, Threadless, Zazzle, Spreadshirt u.a.) ist ein anderes Thema … Ein sehr guter Artikel über den Strukturwandel im eCommerce findet sich bei z.B. exciting commerce.

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Google Dashboard schafft Transparenz?

9. November 2009 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

Was weiß Google über mich? Diese Frage stellen sich viele, die im Alltag ganz selbstverständlich auf die verschiedensten Google-Dienste vertrauen.

Seit einigen Tagen nun bietet Google mit Google Dashboard ein neues Online-Tool an, das es Nutzern von verschiedenen Google-Diensten erlaubt, ihre gespeicherten Daten an einem einzigen Ort einzusehen. Dazu Yariv Adan, Product Manager Google Switzerland: ” Mit Google Dashboard präsentiert Google eine neue Übersichtsseite, mit der Nutzer die zu ihrem Google-Konto gehörenden Daten anzeigen, kontrollieren und auch löschen können.” Wer also z.B. wissen will, wieviele (und welche) Suchanfragen er in letzter Zeit eingegeben hat, wieviele Mails er bekommen hat oder wieviele Fotos in Picasa gespeichert sind, sollte einen Blick reinwerfen. Man sieht, welche Daten öffentlich verfügbar sind und welche nicht. Das Dashboard funktioniert allerdings nur für Dienste, die ein Einloggen mit einem Google Account erfordern. Es beinhaltet nicht Cookie-basierte Daten, wie sie bspw. durch DoubleClick oder AdSense generiert werden.

Hier das offizielle Video von Google:

Das neue Tool wurde die letzten Tage viel diskutiert und etliche Kritiker werfen Google vor, mit diesem Schritt nur sein Image verbessern zu wollen. Von wirklicher Transparenz und Kontrolle keine Spur (hier etwa ein kritischer Artikel von Zeit online). Gleichzeitig kritisieren einige den Vorstoß von Google als Möglichkeit, personenbezogene Informationen von Profilen verschiedener Google-Anwendungen nun gezielt auf eine Person einzugrenzen. Damit bekomme Google ein noch aussagekräftigeres Profil der Nutzer.

Letztendlich ist das Dashboard aber sicher für viele Nutzer ein nützliches Tool, um den Überblick über all die Daten zu behalten, die man wissentlich eingegeben hat. Über mögliche Verknüpfungen und ungewollt preisgegebene Information liefert es zwar keine Informationen. Doch Google gibt jedem Nutzer die Möglichkeit, sich auf einfache Art und Weise einen schnellen Überblick zu verschaffen.

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aquarius’ Fortune Cookies: The Top 50 Trends for 2015

3. November 2009 von Rainer Wiedmann | Kommentare (0)

What will the Digital Business look like in 2015? Well, there are exciting times ahead!

  • Smartphones will be the main access point to the internet
  • eBooks are becoming mainstream
  • Ad Sales in Social Net equals Ad Sales in Content Sites
  • Touch screens proliferate into all types of digital devices
  • Multi-touch becomes the new interface fad
  • Speech recognition helps when hands can’t
  • Augmented reality helps to explain the world around us
  • Real time search growth
  • Micro blogging becomes the way to inform the personal relevant set
  • Online video surpasses terrestrial TV
  • New mobile video contents emerge to serve the “smallest screen”
  • Online measurement tools drive decision making in marketing & sales
  • eHealth improves patient experience at lower costs
  • Web based collaboration tools help the world to become flatter
  • Collective memory of our private and professional lives growth on the web
  • B2B marketplaces reduce SME transaction costs, while increasing competition
  • Price transparency increases in most markets as eCommerce proliferates
  • Books will not disappear
  • Geographical web allows us to find places, people and possibly ourselves
  • GPS technology allows virtual world to be anchored in the real world
  • Device convergence continues to simplify our lives
  • Mobile web is faster than wired web
  • Always on becomes the way of the white collar worker
  • Silver surfers become dominant online users in ageing societies
  • We all provide user generated content
  • Open community standards simplify community setup
  • Personal privacy laws will be updated to deal with the digital world
  • Clouds are increasingly used to store our data
  • Software services simplify the work of SMEs
  • The growth in flat rates reduce the variable telecommunication costs to zero
  • Filtering of information will drive productivity in offices
  • Asia will be the largest eCommerce market in the world
  • Personalized content will allow people to focus in an over informed world
  • eRecommendation growth in driving personal behavior
  • eEducation improves teaching standards at reduced teaching costs
  • Apps-Sales bigger than Office-Software-Sales
  • Data mashups improve data meaning
  • Intelligent devices reduce CO2 emissions further
  • Marketing works! We will know which 50% didn´t work.
  • Craft returns into consumer markets as eCommerce reduces marketing costs
  • Video conferencing reduces travel needs
  • Offices become more virtual
  • Social web exposes product problems quickly
  • Viral effects become predictable
  • China is leading mobile web
  • India overtakes US in online reach
  • Mobile phone substitutes creditcards
  • Touchscreen-watches as mobile web access

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Back to the Future: Trends of the next 5 Years

2. November 2009 von Marc Schmitt | Kommentare (1)

Watch the Past

2004 Mark Zuckerberg launches FACEBOOK [Here a cool Facebook Song]

2005 Nintendo launches Wii [Delta Goodrem & Brian Mc Fadden play Tennis]
YouTube starts and is said to be the Future of TV

2006 Web 2.0 changes User Habits [Here a Video about the Evolution of the Web]
More than 1 Billion People are online

2007 Apple launches iPhone [Here a Video of the Launch Ad for the new iPhone 3GS]: The Mobile Web

2008 Social Media becomes Mainstream [Some Social Media Stats here]
More than 1,5 Billion people are online

2009 Twitter’s Penetration into the Mainstream

And Kiss the Future

2010 eCommerce goes Social [How everybody could promote a Product via Social Media]

2011 Augmented Reality explains Your World [An Example of an iPhone App you can see here]

2012 3D-TV goes Mainstream [Here a Video about a 3D-TV Experience]

2013 eMobility enters all Car Segments [Audi presents the highlight of the IAA 2009: the e-tron, a high-performance sports concept car with a purely electric drive system]

2014 Our World becomes the Interface [Microsoft's Surface, the first commercially available Surface Computer from Microsoft Corp.]

2015 The Final Frontiers falls

Morgan Stanley’s Internet Trends 2010: Mobile Internet wird das zentrale Thema

22. Oktober 2009 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (2)

Business Trends 2010, vorgestellt von Mary Meeker auf dem Web 2.0 Summit in San Francisco

Die Wirtschaft erholt sich, Mobile Internet wird das zentrale Thema und die Nutzung von Smartphones, allen voran das iPhone, wird explodieren. Dies sind die Eckpunkte der Internet Trends 2010, die Mary Meeker, Managing Director und Staranalystin bei Morgan Stanley, aktuell in San Francisco, vorgestellt hat.

Während das vergangene Jahr von der Rezession gekennzeichnet war, spricht Meeker nun von einem neuen Computing Cycle, der mit dem Mobile Internet beginnt. Ihres Erachtens sind Apple’s iPhone und iTouch die entscheidenden Wachstumstreiber. Sie geht davon aus, dass das Mobile Web zehnmal grösser werden wird als das Desktop Internet, und v.a. wesentlich schneller wachsen wird.

Morgan Stanley Web 2 0 SummitsMorgan Stanley mobile Internet Growth

Hier ihre 8 zentralen Thesen zum Mobile Internet:

  1. Mobile Internet Usage is and will be bigger than most think (-> Locations-Based-Services as ’secret sauce’!)
  2. Apple Mobile Share should surprise on upside near-term
  3. Next Generations Plattforms (Social Networking + Mobile) driving unprecedented change in communications + commerce (-> Facebook as the new Distribution Plattform!)
    MOrgan Stanley new Distribution Plattforms
  4. Mobile in Japan + Desktop Internet provide roadmaps for growth + monetization
  5. 3G Adoption / Trends vary by geography
  6. Carriers in USA / Western Europe face surging network demand but uncertain economics
  7. Regulators can help advance / slow mobile internet evolution (-> More than 1 MM in 2013!)Morgan Stanley Mobile Internet Users
  8. Mobile-related share shifts will create / destroy material shareholder wealth

Die gesamte Präsentation findet sich hier.

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Social Radar Marken Index: Über Apple und Microsoft wird am meisten gesprochen

5. Oktober 2009 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

Über welche Megabrands im Web am häufigsten gesprochen wird, zeigt der aktuelle Social Radar Sentiment Index der US Branchenzeitschrift AdAge. In Zusammenarbeit mit Infegy werden über 20 Mio. Websites daraufhin analysiert, wie häufig eine der Top 200 Marken in Kommentaren positiv oder negativ erwähnt wird. Unangefochten vorne: Apple, das im September über 900.000 mal erwähnt wurde. Knapp 75% der Äusserungen wurden dabei als positiv bewertet. Über Microsoft wurde zwar deutlich weniger gesprochen (580.000 mal), doch waren etwas mehr Äusserungen positiv (79%). Ford schaffte es als einziger Autobauer in die Top 10 mit knapp 240.000 Erwähnungen (knapp 87% pos.). Zum Vergleich: BMW kam auf Platz 19 mit über 132.000 Erwähnungen (davon 92% positiv!), Mercedes auf Platz 30 mit knapp 30.000 Erwähnungen (81% positiv). Die weiteren Plätze finden Sie hier.

Social Radar Marken Index AdAge Sept. 09

Social Radar Index by AdAge und Infegy

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European Digital Stats: Starkes Wachstum im Digital Business

20. September 2009 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

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56% der Europäer nutzen regelmässig das Internet, die Mehrzahl (80%) über Breitband-Verbindungen. 2005 waren es noch 43%. Europa ist damit weltweit Nr. 1 beim Breitbandinternet. Europe’s Digital Competitiveness Report i2010, ein aktueller Report der EU Kommission über das Digital Business in Europa, beleuchtet detailliert die digitalen Kennzahlen der einzelnen EU-Länder und kommt zu dem Schluss: “Building on the potential of the digital economy is essential for Europe’s sustainable recovery from the economic crisis.”

Weitere Key-Findings:

  • Im Bereich der Internetnutzung liegt Deutschland (68%) auf Platz 7 knapp hinter UK (70%). Führend sind Schweden und die Niederlande. Hier nutzen jeweils 83% der Bevölkerung das Internet, gefolgt von Dänemark (80%) und Finnland (78%). Hier alle EU-Länder:

eu-regular-internet-user

Quelle: i2010 der European Comission:
% der Bevölkerung, die regelmässig das Internet nutzen (2008)

  • Mobile Penetration übersteigt die 100%: 2009 liegt Europa mit einer Handy-Durchdringung von 119% weltweit vorne (2004: 84%), klar vor den USA und Japan, deren Rate bei rund 80% liegt.

european-commission-mobile-penetration-eu-2009

Quelle: i2010 der European Comission:
Mobile Penetration EU 2004 – 2008

Detaillierte Infos zu den einzelnen Ländern finden sich im Report (pdf).

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US Ad Spendings: Erhebliche Verluste von -15% im ersten Halbjahr 2009

16. September 2009 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (0)

Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2008 zeigen aktuelle Nielsen-Daten für das erste Halbjahr 2009 erhebliche Einbrüche von durchschnittlich 15,4% bei den US Ad Spendings: Die vorläufigen Gesamtausgaben belaufen sich auf 56,9 Mrd. US$ (- 10,3 Mrd. US$). Einziger Lichtblick ist Cable TV Advertising, das um 1,5% wuchs; Online Advertising schlug sich wacker mit gerade mal 1% Verlust. Alle anderen Medien mussten teilweise dramatische Einbrüche hinnehmen, wie etwa BtB-Magazine (- 31,8%), lokale Blätter (- 25,4%) oder Print landesweit (- 22,8%).

nielsen-ad-spending-first-half-2009