Procter & Gamble steigt in eCommerce ein
21. Oktober 2008 von Dr. Nikola Bachfischer | Kommentare (1)Jetzt also auch der größte Konsumgüterhersteller: Wie die Financial Times berichtete, testet P&G in Amerika den Direktvertrieb seiner Marken über das Internet und schreckt damit den Einzelhandel. Auf TheEssentials.com werden amerikanischen Verbrauchern ausschliesslich Produkte des Konzerns angeboten, u.a. Crest-Zahnpasta, Gillette-Rasierer, Pampers-Windeln oder Braun-Haushaltsgeräte. Dem Einzelhandel, der diese Produkte verkauft, erwächst damit direkte Konkurrenz. Zwar wird die Website von einer dritten Partei betrieben, der auch die Lagerbestände gehören; allerdings gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen von P&G.
Konzentrierte sich P&G bisher darauf, für seine bedeutenden Marken Onlinegemeinden einzurichten – wie etwa die erfolgreiche P&G Community www.beinggirl.com – bietet sich so auch die Möglichkeit, auf Billigmarken des Einzelhandels zu reagieren. Es bleibt spannend, wie die Verbraucher auf die neue P&G Onlinestrategie reagieren. Wenn die Plattform erfolgreich ist, wird sich der Einzelhandel einiges einfallen lassen müssen.
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war meiner meinung nach nur eine frage der zeit